Passau Pirates verlieren Auftaktspiel in Feldkirchen

Die Passau Pirates sind mit einer Niederlage in die Bayernliga-Saison 2026 gestartet. Bei den Feldkirchen Lions mussten sich die Niederbayern nach einer starken ersten Halbzeit mit 34:21 geschlagen geben. Trotz zwischenzeitlicher Führung und großem Einsatz gelang es den Pirates nicht, Zählbares mit nach Passau zu nehmen.

Die Partie begann ausgeglichen, beide Defensivreihen bestimmten zunächst das Geschehen, sodass bis kurz vor Ende des ersten Viertels noch keine Punkte auf dem Scoreboard standen.

Der ersten Touchdown der Saison gehörte dann Import-Spieler Tahj Hunter, der einen Pass von Quarterback Florian Hanusch über viele Yards hinweg in die Endzone trug.

Diesen Schwung nahmen die Passauer mit ins zweite Viertel.

Feldkirchen konnte zwar zwischenzeitlich mit einem Touchdown und Extrapunkt in Führung gehen, doch nur wenig später schlug erneut die Kombination aus Hanusch und Hunter zu, Lukas Geisberger trug die folgende 2-Point-Conversion in die Endzone.

Wenig später konnte Geisberger mit einem weiteren Run-Touchdown auf 07:20 erhöhen, Timo Zedlitz stellte per Extrapunkt auf 07:21.

Auch defensiv präsentierten sich die Pirates in der ersten Hälfte stark.

Finn Ferch und Konstantin Kremzow brachten den gegnerischen Quarterback jeweils zu Boden, während Timur Yagli mit einer Interception einen weiteren Angriff der Gastgeber stoppte.

Mit einer verdienten Führung gingen die Pirates in die Halbzeitpause, wussten jedoch, dass die Partie noch lange nicht entschieden war.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Lions deutlich druckvoller aus der Kabine und glichen innerhalb weniger Spielzüge zum 21:21 aus.

Die Passauer versuchten im Anschluss, das Spiel wieder an sich zu reißen, mussten jedoch einen weiteren Touchdown der Gastgeber hinnehmen.

Offensiv gelang nun deutlich weniger als noch in der ersten Hälfte.

Auch eine weitere Interception durch Andreas Pömmerl konnte die Wende nicht mehr einleiten.

Kurz vor Schluss sorgten die Lions mit einem weiteren Touchdown für den 34:21-Endstand.


Headcoach Leon Steiner zog nach dem Spiel ein gemischtes Fazit:

„Wir haben es leider nicht geschafft dieses Spiel bis zum Ende durchzuziehen. Wir haben eine starke erste Halbzeit gespielt und gezeigt, was in diesem Team steckt. In der zweiten Halbzeit mussten wir den ein oder anderen Ausfall verkraften. Das ganze Team hat bis zum Ende gekämpft, ich bin sehr stolz auf alle und ich bin mir sicher, dass wir in der Zukunft noch Siege feiern werden.“


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